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| Illustration: Nod Young |
Etwas verspätet gebe ich den Überblick über den Rollenspiel-Karneval im April. Das Thema Charaktere, Figuren und Charakterentwicklung des Rollenspiel-Karnevals war mit zwei Dutzend Beiträgen sehr ergiebig und Nachfolgeartikel sind bereits angekündigt. Mir selbst hat am Ende die Zeit gefehlt, weitere Ideen auszuformulieren. Die Chancen, dass Charaktere, Figuren und Charakterentwicklung in nächster Zeit weiterhin in Rollenspiel-Blogs auftauchen, dürften ziemlich hoch sein. Vielen Dank an alle, die sich im letzten Monat, davor oder in Zukunft mit dem Thema auseinandersetzen und uns mitlesen (oder mithören) lassen.
Spieler-Charaktere
- Charaktererstellung - zufällig oder geplant? (Chaos am Spieltisch) vergleicht die Vor- und Nachteile von Systemen mit gewürfelten und gebauten Charakteren.
- "Hallo, ich bin der Neue" (Teilzeithelden) überlegt, welche Ansprüche Spielercharaktere erfüllen sollten, um in einer Gruppe akzeptiert zu werden.
- Sind Charakterkonzepte biegsam? (Teilzeithelden) wirft zur Gruppenkompatibilität andere Argumente ins Rennen.
- "Problemcharaktere" - nichts für Blümchenrollenspieler (Roleplay Lab) möchte animieren, Charaktere zu spielen, die sich nicht reibungsfrei in Gruppe und Spielwelt einfügen. Eine Fortsetzung zur Vermeidung von Stolpersteinen ist angekündigt, aber steht noch aus.
- Das erste Mal - mein neuer Held und ich (Xeledons Spiegel) beschäftigt sich mit der Frage, wie man sich in seinen neuen Charakter einfindet.
- Plotsprenger #1 (Cyclopean Citadels) lässt die Textform hinter sich und geht per Podcast allen bisher genannten Themen nach und legt noch den Tod eines Spielercharakters oben auf.
- Wasserhybriden - neue Spielerspezies für Blue Planet (d6ideas) sagt deutlich, worum sich der Beitrag dreht.
Nicht-Spieler-Charaktere
- Aufgewärmtes (Tagschatten) verweist auf einen älteren Beitrag zur Gestaltung und Funktion von Nebenfiguren und ergänzt ihn noch durch Haupt- vs. Nebenfigur.
- Interessante Charaktere erschaffen (Drak von 1w6.org) listet ebenfalls mehrere ältere Beiträge auf, die mehrere Themen des Karnevals abdecken.
- NSCs mit Eigenleben (Roleplay Lab) empfiehlt, Charakteren mehr mitzugeben als auf das Erscheinen von Spielercharakteren zu warten.
- Figuren übersichtlich festhalten (ich selbst) geht in eine ähnliche Richtung wie Draks Darstellungsblatt.
- NSCs durch Gastspieler einführen (Richtig Spielleiten!) beschreibt ebenfalls eine Charakterkooperation von Spielleiter und Spieler.
- Coolest villain in da hood: Gegner im Rollenspiel (Cyclopean Citadels) analysiert an einem Einzelfall, was reizvolle Bösewichte ausmacht.
- Da bin ich wieder - Bösewichte von gestern (spielleiten) stellt Möglichkeiten zusammen, wie Gegner wiederkehren und d.h. vorher auch verschwinden können.
- Stets am Limit und "Trottel ..." (Quasi eine Fortsetzung) (Tagschatten) zeigen medienübergreifend bzw. am Beispiel von DSA wie man NSCs ruiniert.
- Der Mittelschichtsmörder - ein NSC für Shadowrun (d6ideas) führt exemplarisch einen arbeitsteilig entwickelten NSC vor.
Die Grauzone zwischen Spielern und Spielleiter
- Auch-Spieler-Charaktere (ich selbst) sind Figuren, die von Spielleiter und Spieler gemeinsam geführt werden.
- Charaktererschaffung bei OS-D&D und seinen Derivaten (Von der Seifenkiste herab) stellt auf Basis des klassischen D&D drei Varianten der Charaktererschaffung vor, die allerdings auch auf andere Systeme mit hoher Sterblichkeit übertragen werden können.
- Relevanz von Erfahrungspunkten und EP und deren Auswirkungen / Fairness in der WoD (Clawdeen spielt) beleuchten den Einfluss und den Nutzen von Charakterentwicklung über Erfahrungspunkte.
- Charaktertagebücher:- Fluch und Segen (Clawdeen) lässt sich sehr ausführlich zur Aufzeichnung von Spielgeschehen aus.
