Sonntag, 1. Juli 2012

Die Ökologie der Spielumgebung: Dungeons, Szenarien und Spielwelten entwickeln

Foto: salendron
Spielregeln sagen dir, wie etwas geht, aber die Spielwelt sagt dir, was überhaupt geht. Oder genauer: die Spielumgebung sagt dir, was geht. Schön, wenn die Matrix Menschen und Maschinen weltweit verbindet, aber das nutzt dem Hacker nichts, wenn er durch eine Höhle kriecht und keinen Netzempfang hat.
Umwelt und Örtlichkeiten sind Thema des Rollenspiel-Karnevals im Juli. Wie kann man mit Verliesen, Siedlungen, Landstrichen oder ganzen Welten arbeiten? Welchen Einfluss haben sie auf das Spielerlebnis?
Worauf kann, sollte, muss man bei der Gestaltung achten? Wie vermittelt der Spielleiter die Umgebung an die Spieler? Wie können Spieler an der Gestaltung der Spielwelt teilnehmen oder warum sollte ihnen das verwehrt bleiben?
Welche Bedeutung habe innere Logik und Un-/Gleichgewicht für eine Spielwelt? Was ist bei der Vorbereitung zu beachten, um die richtige Wirkung auf das Spielerlebnis zu erzielen? Wie integriert man die Spielwelt in die (Vor-)Geschichte der Spielercharaktere?
Was müssen Spielwelten leisten, um den Spielspaß zu erhöhen? Wie entwickelt man Umgebungen, wenn sie das Spiel behindern? Wie gewaltig dürfen Umwälzungen innerhalb einer Spielwelt sein? Wie wichtig sind "weiche" Bestandteile einer Spielumgebung, die Stimmung oder das Ambiente?

Wer wissen möchte, wie ein Karneval funktioniert und wie man Teil des Umzugs wird, wird im Forum von "Richtig Rollenspielen!" fündig.